Hier finden Sie zahlreiche Erklärungen zu Begriffen aus der Heimkino-Welt
in alphabetischer Reihenfolge:
| A | B
| C | D | E | F | G
| H | I | J | K | L | M
|
| N | O | P | Q | R
| S | T | U | V | W
| X | Y | Z |


[AC -3]
Auch als Dolby 5.1 bekanntes digitales 6-Kanal surround sound System.
Dieses zunächst für den professionellen Kinoeinsatz konzipierte System,
hat sich zum meistverbreiteten Soundformat für DVD-Anwendungen entwickelt.
[Active Matrix]
Von der Firma Dolby entwickeltes Verfahren, das Tonsignale decodiert
und in einzelne Kanäle aufteilt.
[Alphakanal]
Von Bildbearbeitungsprogrammen verwendeter Kanal, der für das Maskieren
von bestimmten Bildteilen vorgesehen ist und meist eine Datentiefe von
8 Bit (entspricht 256 Abstufungen) unterstützt.
[Anamorphes Mastering]
Ein anamorpher Film ist ein Breitwandfilm, der im 35mm standard negativ
Filmformat vorliegt. Anamorph gemasterte Filme können von der DVD sowohl
im 16X9 Format, als auch im herkömmlichen 4X3 Bildschirmformat wiedergegeben
werden. Beide Formate stellen die auf der DVD enthaltenen MPEG Daten bereit.
[Angle]
Spezielle Kameraeinstellung in einer Szene. Auf einer DVD können bis zu
9 Kamerapositionen für eine Szene gespeichert sein (Multi-Angle).
[Antialiasing]
Unscharfstellen eines Textes auf dem Bildschirm mit einer Glättungsfunktion.
Dadurch werden Zackeneffekte gemildert, weil die Unebenheiten durch Grauzonen
verwischt werden.
[Artifacts]
Fehler im Videobild, die die Filmqualität beeinträchtigen und noch nicht
im Originalmaterial enthalten waren.
[Bandbreite]
Menge der Informationen, die ein Video- oder Audiosignal bereithält.
Je größer z.B. die Bandbreite eines Videosignals ist, desto höher ist
die Bildqulität.
[Bildschirmauflösung]
Die Anzahl der Pixel (bei Digitalformaten) bzw der Zeilenfrequenz
(analoges Fernsehen) die ein Bildschirm erzeugen kann definiert die Bildschirmauflösung.
Dabei gilt: Je höher die Bildschirmauflösung, desto höher die Bildqualität.
[Bildschirmformate]
s. Widescreen
[Bitrate]
Geschwindigkeit und Menge, in der digitale Informationen übertragen oder
codiert sind. Komplexe Filmsequenzen erfordern eine höhere Bitrate als
einfache. Da die Speicherkapazität einer DVD begrenzt ist, wird die Bitrate
der Komplexität der jeweiligen Filmsequenz angepaßt. (variable Bitrate)
[Bitmap]
Format, in dem stehende Bilder oder Grafiken gespeichert werden. Bei der
DVD sind Menüs und Overlays in Bitmaps gespeichert.
[Books]
Die Standards für CD und DVD sind bezüglich Hard- und Software verbindlich
in sog. "Books" festgelegt. Bei der DVD geschieht dies durch
das sog. DVD Forum.
[Bus]
Genormte Datenübertragungsschnittstelle, die auf Medien (z.B. Kabel) zurückgreift.

[CD]
Compact Disc. Ein optisches Speichermedium mit einem Fassungsvolumen von
etwa 640 MB. CD-DA bezeichnet Compact Disc Digital Audio, die handelsübliche
CD für Musik. CD-G ist die Abkürzung von Compact Disc Graphic. Hier
werden Bilder und Grafiken gespeichert, die übliche Art einer Multimedia-Scheibe.
CD-I bezeichnet Compact Disc Interactive, eine Spezifikation, die sowohl
am PC als auch am Fernseher angeschlossen werden
kann.
[CD-E]
CD-Erasable. Eine beliebig oft wiederbeschreibbare CD auf Basis der
Phase-change-Technik (Phasen-Wechsel-Technik). Sie eignet sich als Archivierungs-
und Backup-Medium.
[CD-I]
Compact Disc Interactive. Steht sowohl für ein spezielles Speicherformat
(für Compact Disc), das Fernseher oder Computer nutzen, als auch für ebendiesem
Format entsprechende Compact Discs.
[CD-R]
CD-Recordable. Eine wiederbeschreibbare CD, die mit normalen CD-Laufwerken
gelesen und von speziellen Laufwerken beschrieben («gebrannt») werden
kann. Beim Brennen einer CD-R verändert ein Schreiblaser eine auf einer
goldenen
Reflexionsschicht liegende hauchdünne Schicht aus organischer Farbe (Cyanin,
Pthalo-Cyanin) so, dass Zonen entstehen, die den lesenden Laser vollständig
oder diffus reflektieren (was 0 oder 1 entspricht). Dadurch lässt sich
eine CD-R wie eine normale CD-ROM lesen.
[CD-ROM Mode 1]
Das gebräuchlichste CD-ROM-Format mit Fehlerkorrektur gemäss Mode
1, das die Basis für den ISO-9660-Standard bildet. Die Nutzdaten eines
Mode-1-Sektors betragen 2048 Bytes, die gesamte Speicherkapazität liegt
bei
gut 650 Megabyte. Wer aber die zusätzliche Mode-1-Fehlerkorrektur nicht
benötigt, etwa bei Video- oder Audiodaten, schreibt die CD-ROM im Mode
2 und erhält auf diese Weise grössere Sektoren (2336 Bytes) und mehr Speicherkapazität
(gut 740 Megabyte).
[CD-ROM XA]
XA steht für Extended Architecture. Die 1991 festgelegte Norm gilt als
eigentlicher Multimedia-Standard, der es erlaubt, Bild, Text, Ton und
Programmcode quasi gleichzeitig zu nutzen. Diese erweiterte Architektur
der CD-ROM erlaubt auch den interaktiven Zugriff auf die Daten.
[Channel]
Audiokanal, der das Tonsignal für einen Lautsprecher überträgt. Chapter
"Kapitel" auf der DVD, die mit Hilfe der Fernbedienung direkt
angewählt werden können. Datenkompression / Datenreduzierung Verfahren
auf digitaler Basis, das die Menge der zu bearbeitenden Daten mittels
eines Algorithmus reduziert. MPEG und JPEG sind digitale Verfahren
zur Datenreduzierung.
[Decoding / Decoder]
Datenreduzierte oder codierte Signale (encoded signals) können mit
Hilfe ein Decoders abspielfähig umgewandelt werden.
[DLT]
Das DLT (Digital Linear Tape) dient als Ausgangsmaterial für das sog.
"Glasmaster" (s.Glasmastering), das wiederum die Ausgangsbasis
für die spätere CD bzw. DVD darstellt.
[Dolby 5.1 (s. AC-3)]
Sechs-Kanal-Ton (Linker Kanal vorne, rechter Kanal vorne, Center, surround
links, surround rechts, Subwoofer. Dolby 5.1 ist das Mehrkanaltonverfahren
mit der zur Zeit besten Tonqualität.
[Dolby Digital]
Voll digitales Sechskanal-Surround-Sound-System.
[Dolby Pro Logic]
Sound System, das 4 Audiokanäle in 2 Kanäle (Stereo) umwandelt und die
Möglichkeit bietet, diese Signale als Surround Sound (Links, Center, Rechts,
Surround) abzurufen.
[DTS (Digital Theater Systems)]
Audio Format (ähnlich Dolby). DTS bietet ein eigenes Sechs- Kanaltonverfahren
an, das einen speziellen DTS Decoder voraussetzt.
[DTS]
(Digital Theater Systems) Audio Format (ähnlich Dolby). DTS bietet ein
eigenes Sechskanaltonverfahren an, das einen speziellen DTS Decoder voraussetzt.
[DVD]
Digital Video Disc oder Digital Versatile Disc (versatile = vielseitig).
Von einem Konsortium von CD-Herstellern, dem unter anderem Philips, Toshiba,
Matsushita, Sony, Pioneer, JVC, Hitachi, Mitsubishi und Time
Warner angehören, eingeführtes Speichermedium mit einem maximalen Speichervolumen
von 7,2 Gigabyte. Für die DVD existieren drei Standards: die Movie Disc
zur Speicherung von digitalen Videos, die Music Disc als
Nachfolgerin der bisherigen CD-ROMs und die DVD-ROM als Nachfolgerin der
CD-ROM für Computer.
[DVD WO]
DVD write once, eimal beschreibbare DVD.
[DVD E]
DVD Erasable, überschreibbare DVD, die beschrieben und gelöscht werden
kann.
[DVD ROM]
DVD Read Only Memory. Nachfolger der CD ROM.

[ENCODER / ENCODING]
Das Konvertieren eines Signals. Zum Beispiel die Umwandlung eines analogen
in ein digitales Signal. Encoding kann auf Hard- oder Softwarebasis geschehen.
[FRAME]
Einzelbild. Um der menschlichen Wahrnehmung den Eindruck einer flüssigen
Bewegung zu vermitteln, sind mindestens 24 Frames notwendig.

[GLASMASTERING]
Der Begriff Glasmastering faßt die gesamte Herstellung der Produktions-Werkzeuge
zusammen. Zunächst wird mit der Information vom Premaster (U-matic, R-DAT,
CD-R oder Exabyte) eine Laserstrahl moduliert, der die Daten auf eine
speziell beschichtete Glasplatte - Glasmaster - überträgt. Diese wird
metallisiert und einem galvanischen Prozeß wächst
eine Schicht aus Nickel auf: die Matrize (Stamper) entsteht. Nach dem
Abtrennen der Matrize vom Glasmaster und der abschließenden Bearbeitung
(Lackieren, Polieren, Stanzen, Testen) wird diese Matrize ein eine Spritzgußmaschine
eingebaut, mit der die CDs gespritzt werden. Bei einer größeren Auflage
wird diese erste Matrize als"Vater" bezeichnet. In
weiteren Durchläufen durch die Galvanik werden von diesem "Mütter"
und "Söhne" (letztere sind wiederum Stamper) gezogen.
[GROUP OF PICTURES]
Bildfolgen, die im MPEG Verfahren nach Analyse und Vergleich in Abhängigkeit
zueinander zusammengefaßt werden, um Datenmengen zu reduzieren.
[HDTV]
HIGH DEFINITION TELEVISION : Der zur Zeit höchste TV-Qualitätsstandard,
mit einem Zeilenaufbau von 1080 Zeilen.
[INTRAFRAME COMPRESSION]
Separate Komprimierung der Einzelbilder (Frames) einer Videosequenz
im M-JPEG Verfahren.
[Ländercode]
s.Regionalcode
[Layer]
Die hohe Speicherkapazität der DVD wird u.a. durch ihren mehrschichtigen
Aufbau erreicht. Diese Schichten werden Layer genannt . Werden zwei Schichten
übereinander angeordnet, spricht man vom "Double Layer" Prinzip.
Erfolgt der Aufbau einschichtig, wird der Begriff "Single Layer"
verwandt.
[MASTERING]
Ein Sammelbegriff für alle Produktionsstufen, die der eigentlichen
Replikation einer CD vorausgehen. Zum Mastering gehören das Premastering,
das Glasmastering und die Galvanik.
[MPEG]
Moving Picture Experts Group: Internationales Konsortium, das Standards
der Datenkompression im Bereich der bewegten Bilder definiert.
[MPEG-2]
Aktueller Stand der Datenkompression. Wird im DVD Bereich angewandt.
[MULTI-ANGLE]
DVD Option, die es ermöglicht, eine Filmszene aus Bis zu 9 Kamerapositionen
zu betrachten.
[Multiplexing]
Verbinden von verschiedenen Daten und Darenformaten z.B. Audio- und Videodaten.
[NTSC]
National Television Standards Committe. 1953 in den USA entwickeltes Farbfernsehsystem,
das heute auch in Kanada, Japan und Südkorea verbreitet ist.
[PAL]
TV Format, das größtenteils in Westeuropa (Ausnahme Frankreich) Verwendung
findet.
[PHOTO CD]
Ein Standard von Kodak und Philips. Damit sind Kleinbild-Negative
und -Dias digitalisiert in mehreren Sessions auf einer CD zu speichern.
Photo CD's können Auf allen DVD Playern abgespielt werden.
[PIT]
Informationen werden auf der CD in Vertiefungen, sogenannten "Pits"
kodiert. Der Laserstrahl, der die CD liest, wird durch die Übergänge zwischen
"Pit" und "Land" moduliert.
[PIXEL]
Bildpunkte, aus denen sich ein digitales Fernseh- / Videobild zusammensetzt.
Ein Pixel besteht aus 4 Elementen (Rot, Grün, Blau und Transparent), die
in ihrer Kombination einen Bildpunkt ergeben.
[POI]
Abkürzung für: Point of Information. Hiermit bezeichnet man Infoterminals
(z.B. Fahrplanauskunft).
[POS]
Point of Sale Verkaufsterminal (z.B. Fahrkartenautomat).
[PREMASTERING]
Beim Premastering werden die Daten des Kunden (DVD,Audio, Video, ROM)
in ein Format überführt, das im Glasmastering weiterverarbeitet werden
kann. Dieser Schritt umfaßt die Formatierung nach Bookstandards. Resultat
des
Premasterings ist ein Datenträger, dessen Inhalt exakt dem der zu vervielfältigenden
DVD entspricht.
[REGIONALCODE]
Schlüssel, sowohl auf DVD's als auch auf DVD-Player angewandt, der
es den DVD Produzenten erlaubt, daß codierte DVD Titel nur auf den dafür
vorgesehenen DVD Playern abgespielt werden können. Zur Zeit sind 6 Regionalcodes
definiert: - USA und Canada; - Australien Süd- und Mittelamerika; - Europa,
Grönland, Japan und Südafrika; - Afrika einschließlich der arabischen
Staaten, Indien, das Gebiet der früheren Sowjetunion, China und Südostasien.
[RGB]
Rot, Grün, Blau. Der aus den drei Grundfarben bestehende Farbraum
für die additive Farbmischung.
[ROM]
Abkürzung für Read Only Memory. Grundsätzlich sind das Speicherbausteine,
deren Inhalt nur gelesen werden kann. Sie heissen deshalb auch Festwertspeicher
und sind vor allem für immer gleichbleibende Abläufe vorgesehen. Der Inhalt
bleibt resident gespeichert, auch wenn der Computer abgeschaltet wird.
Die bekannteste Art ist wohl die CD-ROM. Es gibt aber
ROM-Chips, deren Inhalt durch Strom oder Licht gelöscht werden kann (EPROM,
EEPROM).
[Samplingfrequenz]
Frequenz, mit der digitale Signale abgetastet werden. Auch Abtastrate
genannt. In der digitalen Audiotechnik sind im wesentlichen drei Samplingfrequenzen
gebräuchlich: 32, 44,1 und 48kHz.
[Screen]
Bildschirm eines TV Gerätes oder Videomonitors.
[Side]
DVDs werden sowohl in Single Side Technik, als auch doublesided angeboten.
Im ersten Fall befinden sich Dateninformationen nur auf einer Seite der
DVD. DVDs in Double Side Technik sind, wie eine herkömmliche
Langspielplatte, beidseitig beschrieben.
[SUBCODE]
Der Subcode wird gemeinsam mit den Nutzerdaten (Audio, Video, ROM)
auf eine CD geschrieben. Er enthält Informationen, die der Player benötigt,
um z.B.die gewünschten Daten auf einer DVD zu finden.
[THX]
Zertifizierung der Firma Lucasfilm, die Mindeststandards für Video
und Tonwiedergabe definiert.
[Video Kompression]
Verfahren die es erlauben, Datenmengen für das Überspielen oder Aufzeichnen
von Videoinformationen zu verringern. Im DVD Bereich findet das MPEG-Verfahren
Anwendung.
[Widescreenformat (16:9)]
Modernes Bildschirmformat, bei dem das Verhältnis von Bildschirmbreite
(16) zur Bildschirmhöhe (9) definiert ist. Herkömmliche Bildschirme sind
im Verhältnis 4:3 aufgebaut.
|