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HiFi Forum AKADEMIE: Anthem & McIntosh

Samstag, 24. November 2018, 10-15 Uhr
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Lyra Tonabnehmer

... die Wahrheit aus der schwarzen Rille

Jeder Tonabnehmer, den Entwickler Yoshinori Mishima mit seinen Händen erschafft und in liebevoller Kleinstarbeit wie ein edles Instrument stimmt, dient der möglichst akkuraten Reproduktion der in Plattenrillen gebannten akustischen Wahrheiten.

 

Lyra DelosLYRA Tonabnehmer - DELOS

Ein neuer (Blick-)Winkel auf die Schallplattenwiedergabe

Normalerweise klingen Tonabnehmer umso besser, je mehr Geld man in die Fertigung investiert. Manchmal jedoch, so wie beim Lyra Delos, ist es der Entwicklergeist, der zu außergewöhnlichen Ergebnissen führt.

Ein Hauptproblem vieler Tonabnehmersysteme liegt darin, dass schon die normale Auflagekraft zu einer Lage- und damit Winkelveränderung der Signalspulen im magnetischen Feld führt. Dies hat negative Auswirkungen auf die Empfindlichkeit und Linearität der Spulen. Dieses Problem wird beim Delos durch einen neuen Aufbau mit einem vorgewinkelten Dämpfungssystem gelöst. Wenn die Auflagekraft anliegt, sind die Signalspulen optimal im Magnetfeld ausgerichtet. Dies führt zusammen mit dem resonanzarmen Metall-Body zu überlegener Klangqualität.

Der starke musikalische Ausdruck und vor allem der Reichtum an Klangfarben, den das Delos scheinbar mühelos wiederzugeben vermag, begeistern selbst erfahrene Lyra-Hörer. Die Fachzeitschrift "stereoplay" schreibt in Ausgabe 3/2010: „Bei ersten Hörproben klang das Delos wunderbar offen und tendenziell sogar etwas griffiger und klangfarbenstärker als das größere Argo.“

Im Tonabnehmer-Vergleichstest in Ausgabe 8/2010 wurde das Delos zum Testsieger gekürt:

stereoplay Highlight

„…ist klar, dass hier ein neuer Stern am analogen Himmel strahlt. In diesem starken Testfeld trägt das Delos den Sieg davon.“

„Das LYRA Delos erringt nicht nur mit natürlichen Klangfarben ein stereoplay-Highlight. Auch seine packende Musikalität und feinsinnige Detailauflösung waren bisher deutlich höheren Preisklassen vorbehalten.“


 

Lyra KleosLYRA Tonabnemer KLEOS
(griech. „Ruhm“)

... macht seinem Namen alle Ehre

stereoplay Referenz

„Das Lyra KLEOS ist ein absolut alltagstaugliches Weltklassesystem, mit dem sich zarteste Hallspuren und subtilste Klangfarbschattierungen hervorzaubern lassen, wie es auch die bitreichsten und rasantest sampelnden digitalen Formate nicht besser können“. Nachzulesen in Ausgabe 6/2013 des Magazins „FIDELITY“ (PDF-Dokument).

Das Magazin „hifi & records“, Ausgabe 3/2013, bescheinigt dem KLEOS eine Traumkombination aus „stupende Präzision, sehr schön schattierte Klangfarben ohne jede Übertreibung und superfein gestufte Dynamik.“

Und auch in der Ausgabe 10/2010 der „stereoplay“ (PDF-Dokument) wurde das KLEOS als analoge Sensation bezeichnet, das dem damaligen Referenzsystem TITAN i den Rang streitig machte.

Kurz, ein fulminantes System zu einem sensationellen Preis!



 

Lyra EtnaLYRA Tonabnehmer ETNA

... wir dürfen vorstellen

Mit dem Lyra ATLAS hat Entwicklerlegende Jonathan Carr einen einzigartigen Tonabnehmer geschaffen, dessen Ruf nur noch von seinem Klang und der Komplexität der Konstruktion übertroffen wird: 
Ein einteiliger Titankorpus, keinerlei symmetrische Flächen und einige weitere ungewöhnliche Details verhelfen dem ATLAS zu einer sagenhaften Resonanzfreiheit und damit zu einem unglaublich natürlichen, klaren und gerade aufgrund seiner unerreichten Ausgewogenheit spektakulären Klang. Der Weg dahin ist gepflastert mit innovativen und kostenintensiven Spezialitäten – eine solche, bisher unerreichte Qualität ist nicht mit Massenfertigung und Standardmaterialien zu erzielen. Kommen wir zurück zur Eingangsfrage. Jonathan Carr, der Kopf hinter allen Lyra-Modellen, hat viel Zeit und Gehirnschmalz investiert, um dieses Erlebnis für noch mehr Musikenthusiasten und Vinylliebhaber zugänglich zu machen. Wie? Indem er die für das ATLAS entwickelten Technologien in eine andere, weniger zeit- und kostenintensive Fertigungstechnik umsetzt, ohne dabei Kompromisse bei der Qualität einzugehen.

Keine Chance für Resonanzen

Die Energie, die an der Nadelspitze anliegt, fließt über den Nadelträger auch in den Tonabnehmer selbst – und dort wird sie an den Begrenzungsflächen reflektiert, was zu einem Echo-Effekt führt. Dabei verschmiert „alter“ Schall den „neuen“ Schall; Verzerrungen und falsches Timing sind die unvermeidbare Folge. Ein effizienter Weg, dies zu vermeiden, ist es, die in den Korpus des Tonabnehmers fließende Energie (bis zu 90% der an der Nadelspitze angeregten Energie!) mittels einer extrem rigiden und resonanzfreien Ableitung schnellstmöglich dorthin abzuleiten, wo sie nicht mehr weh tut.

Titan-T-Träger

Der einteilige, asymmetrische Titankorpus des ATLAS ist ein Wunder der Präzisionsmechanik und dementsprechend kostenintensiv in der Fertigung. Das Lyra ETNA übernimmt den Grundgedanken in Form eines kleineren, T-förmigen Korpus aus Titan, der wesentlich einfacher herzustellen ist, die grundlegende Funktion aber ebenso gut ausführt. Nur er hat Kontakt zu Headshell – so hat das ETNA eine minimierte Kontaktfläche, aus der auch ein höherer Anpressdruck pro Quadratmillimeter resultiert. Die erwähnten Resonanzen können also gar nicht anders, als schnell und ohne Schaden anzurichten, in den Tonarm abzufließen. Ebenso hat der Titankorpus des ETNA keine symmetrischen Flächen. Bekleidet wird das ETNA von einer Hülle aus (aircraft-grade) Duraluminium 7075, das nicht lackiert sondern handpoliert und anodisiert wurde.

Interference Fit

Eine der cleversten Ideen bei der Konstruktion des ETNA ist es, den Titankorpus minimal zu groß für die Passung der Aliminiumhülle zu machen und ihn dann mit Gewalt hineinzupressen. Dieser „Interference Fit“ bewirkt, dass beide Materialien kaum resonieren können; der Titankorpus, weil das Aluminium ihn zu sehr einzwängt, und die Aluminiumhülle, weil der Titankorpus ihm seine Energie quasi stiehlt. Genial, oder?

Da wirkt es fast schon selbstverständlich, dass Jonathan Carr sich sogar für die Schraublöcher etwas Besonderes einfallen ließ. Hier handelt es sich nämlich nicht um simple Schraublöcher im Korpus, sondern um (ebenfalls minimal zu große) Edelstahlhülsen, die zwar aus dem Aluminiumteil ragen, aber aufgrund dessen etwas größerer Aussparung nur Kontakt zum schnell ableitenden Titankorpus haben. So haben auch von außen kommende Resonanzen keine Chance!

Asymmetrie und Ableitungspfade – der heilige Gral ?

Die Schraube des Magnetträgers sitzt im ETNA sehr weit vorne und etwas zur Seite versetzt, um sie aus dem primären, mechanischen Energieableitungspfad zu entfernen. Im Zentrum des T-förmigen Titankorpus, genau zwischen Schraube und Energieableitungspfad, sitzt eine weitere Besonderheit: Ein kleiner Bolzen aus Kupfer, viel weicher und schwerer als Titan und somit bestens in der Lage, mechanische Energie zu absorbieren. Natürlich wurde auch er im Interference Fit verpresst. 

Der Titankorpus selbst ist recht klein und hat so wenige parallele Flächen wie möglich. Von unten betrachtet hat er eine V-Form, von der Seite gesehen gebogen. So können keine stehenden Wellen im Korpus entstehen – der letzte Baustein im Carr’schen Konzept absoluter Resonanzminimierung. Natürlich verfügt auch das ETNA über die spätestens seit dem Lyra DELOS weltweit anerkannte „New Angle Suspension“, die die Veränderung von Compliance in alle Richtungen bei aufliegender Nadel kompensiert. So wird eines der Hauptprobleme vieler Tonabnehmersysteme ausgemerzt, das darin besteht, dass schon die normale Auflagekraft zu einer Lage- und damit Winkelveränderung der Signalspulen im magnetischen Feld führt. Dies hat negative Auswirkungen auf die Empfindlichkeit und Linearität der Spulen – nicht so bei den Lyra-Modellen DELOS, ATLAS und ETNA, denn erst wenn die Auflagekraft anliegt, sind ihre Signalspulen optimal im Magnetfeld ausgerichtet.

Mechanisches Wunderwerk – ein Resultat genialer Inspiration

Auch an die Praxis hat Lyra gedacht: Die wie bei allen Lyra-Modellen Platin-beschichteten Pins des ETNA können nicht oxidieren und bieten somit optimalen Kontakt für ein ganzes Tonabnehmerleben. Durch die ganz nach hinten durchgehende Form des Titanträgers musste das Anschlussfeld komplett neu gestaltet werden. Ein Glücksfall, denn nun kommen sich Platte und zu lange Anschlusskabel nicht mehr in die Quere. Insgesamt ist das ETNA etwas breiter als andere Tonabnehmer. Um den Nadelschutz nicht noch breiter zu machen (was an diversen Headshells zu Problemen führen könnte), wurde er so konstruiert, dass er auf die „Flügel“ des ETNA passt. Ein beiläufig entstehender Vorteil ist, dass das Headshell nun gleichsam als Führung für den Nadelschutz dient. Aus Unachtsamkeit abgebrochene Nadelträger gehören somit der Vergangenheit an! Und das ist auch gut so, denn um den diamantbestäubten Boron-Nadelträger des ETNA wäre es besonders schade. Er ist direkt mittels eines Messerkopf-Systems an das Titanteil montiert – hier bewegt sich nichts, wo sich nichts bewegen soll. Die Spulen selbst sind, wie im ATLAS , kreuzweise angeordnet.

Wie grundlegend Jonathan Carr und Lyra über Mechanik und Resonanzen nachgedacht haben und wie bereit sie sind, neue Wege zu gehen, zeigt sich auch beim Magnetträger. Er besteht aus einer künstlich hergestellten Koralle, die teilweise aus echtem Korallengestein und teilweise aus Plastik gefertigt wird. Ihre Hybrid-Struktur beschert ihr auch ihre bedeutendste Eigenschaft; nämlich, dass sie quasi keine hat. Sie resoniert nur minimal und wenn, dann weitestgehend willkürlich. Somit beeinflusst sie weder ihre Umgebung noch das Musiksignal mit einer eigenen Charakteristik, sondern belässt es ganz so, wie es sein soll – absolut unverfälscht.

All dies kommt einzig und allein der Reinheit und Unverzerrtheit des Musiksignals zugute – man muss gehört haben, was der Einsatz dieser Technologien für die Musikwiedergabe in der Realität bedeutet, um zu verstehen, wie viel besser dieses Konzept klingt!

 

 
 

LYRA im HiFi Forum Baiersdorf bei Nürnberg - alle Modelle erleben

Gerne begeistern wir Sie von dem musikalischen Feingespühr dieser weltklasse Tonabnehmer aus Japan. Vor allem freuen wir uns Ihnen zeigen zu können, welche sagenhafte Informationsvielfalt sich in Ihrer Lieblingsschallplatte verbirgt. Alle LYRA-Modelle stehen - auf Anfrage - zum Probehören für Sie bereit - im HIFI FORUM Baiersdorf.

... haben Sie Fragen zu den Geräten oder möchten Sie einen Beratungstermin vereinbaren - gerne auch bei Ihnen Zuhause ?

Rufen Sie uns an: 09133 / 60629-0 oder schreiben Sie uns: mail@hififorum.de 


 

LINK: www.lyra.com

 

 



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